54 Bäume müssten für den Hochwasserschutz an der Innpromenade gefällt werden – für viele Passauer eine Horrorvorstellung. − Foto: Jäger

Hochwasserschutz am Inn: Stadt plant Infoveranstaltung für Bürger

Passau  |  15.11.2016

Wie geht es weiter mit dem Hochwasserschutz an der Gottfried-Schäffer-Straße? Angesichts der anhaltenden Debatte um den Erhalt der Promenadenbäume hat OB Jürgen Dupper jetzt eine Infoveranstaltung angesetzt: Am 23. November, 19 Uhr, gibt es im Großen Redoutensaal Infos aus erster Hand. Den Bürgern sollen der aktuelle Sachstand und insbesondere die Argumente für und gegen die unterschiedlichen geprüften Varianten sachlich und fundiert erläutert werden, informiert Dupper.

Eine Entscheidung über den Hochwasserschutz an sich sei noch nicht zu treffen, so Dupper mit Verweis auf den Stadtratsbeschluss vom Oktober, dass zunächst Varianten visualisiert werden sollen, damit man sich einen besseren Eindruck über ein mögliches künftiges Erscheinungsbild verschaffen kann. Diese Visualisierungen würden derzeit vom staatlichen Wasserwirtschaftsamt Deggendorf in Auftrag gegeben, Resultate werden für Januar erwartet.


Alten Baumbestand an der Innpromenade erhalten

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Urban Mangold und Paul Kastner: "Pumpspeicher sind veraltet. In Riedl würde damit die Heimat vieler Menschen grundlos verschandelt und schwer beschädigt."

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"Jeder andere hätte den Betrieb längst geschlossen"

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"Es wird ein jetzt schon wertvolles Naturgebiet umgebaut, für das es keinen Ausgleich gibt"

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Hochwasser früher - heute

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Vieles hätte verhindert werden können, würden die Entscheidungsträger verstehen, dass die Natur ein Kreislauf ist und alles zusammenhängt.

Kommunen, Länder und Staat müssen sich verpflichten, diese Maßnahmen unverzüglich zum vorbeugenden Hochwasserschutz umzusetzen.

Stellungnahme des BN KG Passau

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Diese Art der Politik ist nicht verantwortbar. Lesen Sie hier die offizielle Pressemitteilung des BN zum Download.

 

 

BN will zur Not gerichtlich gegen Nordtangente vorgehen

Die geplante Nordtangente, die in den Bundesverkehrswegeplan (BVWP) aufgenommen wurde, dürfe man nicht auf eine bloße Brücke reduzieren. Davor warnt Karl Haberzettl, Kreisvorsitzender des Bund Naturschutz. Der Großteil dieser Nordumfahrung führe durch hochwertigste Lebensraumtypen für vielfältige Tier- und Pflanzenarten. 29 kartierte Biotope würden durch den Bau tangiert, entwertet und zerstört.


Aktuelles


21.06.2016 -BUND-Ausstellung im Haus am Strom informiert über Artenvielfalt, Nutzung und Naturschutzweiter

20.06.2016 -GEO-Tag der Artenvielfalt im Erdbrüst-Feuchtgebiet. Das Magazin GEO ruft deshalb seit 1999 jährlich bundesweit einen „Tag der Artenvielfalt“ aus, um das Wissen über unsere schutzwürdige...weiter

19.05.2016 -Als ich vor Jahrzehnten dem Bund Naturschutz beitrat, dominierten die Themen „Atomkraft“ und „Waldsterben“ die gesellschaftliche Debatte. Das Buch „Projekt Ermutigung – Eine Streitschrift wider die...weiter

02.05.2016 -Karl Haberzettl, 1. Vorsitzender der Kreisgruppe Passau, wurde auf der Delegiertenversammlung 2016 in den Vorstand des Landesverbandes des BUND Naturschutz in Bayern e.V. gewählt.weiter

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